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Wir über uns

Täglich kommen in die Sozialberatungen des Caritasverbandes für den Rhein-Neckar-Kreis und des Diakonischen Werks im Rhein-Neckar-Kreis in Schwetzingen über 20 Personen welchen, das Geld für das Bestreiten ihres Lebens nicht reicht. In den Beratungsgesprächen mit den Sozialarbeiter/-innen wurde klar, dass es in Schwetzingen auch an günstigen Einkaufsmöglichkeiten für bedürftige Menschen mangelt.

So beschlossen die Initiatoren, Peter Kohm vom Caritasverband und Bärbel Morsch vom Diakonischen Werk, einen Tafelladen in gemeinsamer Trägerschaft mit Unterstützung der katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden und der Stadt Schwetzingen zu gründen.

Der Idee von „Appel + Ei Schwetzingen“ – ein sogenannter Tafelladen - liegt somit maßgeblich die Erkenntnis zugrunde, dass auch bei uns eine immer größer werdende Zahl von Menschen unter schwierigen materiellen Bedingungen lebt. Oft reicht das Einkommen nicht dafür aus, sich ausreichend und ausgewogen mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen. Andererseits werden täglich Lebensmittel weggeworfen oder ausgesondert.

„Appel+Ei Schwetzingen“ bezieht daher seine Lebensmittel von Partnern aus dem Einzel- und Großhandel, die ihre Produkte z.B. kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder wegen Verpackungsschäden aussortiert haben.

Dankbar waren die Initiatoren, dass die Wahrnehmung der Notwendigkeit eines Tafelladens in Schwetzingen von vielen gesellschaftlichen Gruppierungen und Verantwortlichen geteilt wurde. Somit konnten die beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände auch als Solidaritätsstifter für Menschen mit geringem Einkommen werben und Armutsbekämpfung als Themenfeld in der öffentlichen Wahrnehmung in Schwetzingen anbieten.

Zusätzlich bietet „Appel + Ei Schwetzingen“ noch Langzeitarbeitslosen Arbeitsgelegenheiten und begleitete, öffentlich geförderte und befristete Arbeitsplätze. In Kooperation mit der Agentur für Arbeit bietet „Appel + Ei Schwetzingen“ sinnvolle Tätigkeitsfelder und Arbeitsplätze und versucht, Qualifikationen für den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

Caritas und Diakonie als Betreiber von „Appel + Ei Schwetzingen“ ist aber wichtig, dass die Einkaufsmöglichkeit für geprüfte Berechtigte nicht als Sozialleistungsersatz vom Sozialleistungsträger missverstanden wird. So kann der Einkauf in einem Laden wie „Appel + Ei Schwetzingen“ immer nur eine „Notlösung“ für die Kunden sein und darf sich im Sozialleistungsgefüge nicht als rechnerisch berücksichtigbare Warenquelle des täglichen Lebens etablieren.

Caritas und Diakonie werben für gerechte und angemessene Sozialleistungen.

Keine Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit.

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